Pressespiegel:  
 
 
   
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  Erscheinungsdatum: 24. Januar 2005  
  Naturschutzberatung Hohenlohe-Unterland  
  Die Natur schützen und erhalten – dieses Ziel verfolgen Landwirte, Umweltschutzorganisationen und Behörden. Die Vorstellungen wie dies zu geschehen hat sind dabei oft sehr unterschiedliche, was zu Konflikten zwischen den einzelnen Gruppeninteressen führen kann.  
 
Naturschutzberatung vor Ort (von links): Markus Wewer, Geschäftsführer Ecoland Hohenlohe, Eva Meyerhoff, Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen, Landwirt Gerhard Walter, Geiselhardt, und Projektleiter Christoph Zimmer.
Naturschutz in der Landwirtschaft – ein Konfliktfeld, aber auch eine riesige Chance für Natur und Landwirte gleichermaßen.
Eine gezielte, professionelle Naturschutzberatung von landwirtschaftlicher Seite für Landwirte gibt es einmalig in Deutschland seit drei Jahren in Niedersachsen. Umfragen haben ergeben, dass das Interesse an einer freiwilligen und kostenlosen Beratung bei landwirtschaftlichen Betrieben auch in Baden-Württemberg sehr groß ist.
Im Winter 2004/2005 startete die Versuchsphase „Naturschutzberatung Hohenlohe-Unterland“. Zehn Biobetriebe wurden besucht und Vorgespräche für eine potentielle Naturschutzberatung durchgeführt. Sehr aufgeschlossen reagierten die Landwirte und begrüßten allesamt diesen Beratungsservice. Jeder würde auf die Leistungen der Naturschutzbeartung gerne zurückgreifen. Zum Teil für aktuelle Projekte oder auch für zukünftige Fragestellungen im Betrieb.
Vielfältige Leistungen, unter anderem Neuanlage von Streuobstbeständen und Hecken, Biotoperrichtung, Förderberatung zu Agrarumweltprogrammen (MEKA II), Landschaftspflegerichtlinie, Ausgleichsmaßnahmen für Neubauten oder Gestaltung und Begrünung eines Hofgeländes können von der neuen Naturschutzberatungsstelle erbracht werden.
Die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft zum Naturschutz sollen in der Öffentlichkeit dargestellt werden und Chancen für regionale Produkte schaffen. Durch Einbindung der Bevölkerung, z.B. von Schulklassen in Aktionen wie Obstbaumpflanzungen kann Verständnis für Naturschutz und Landwirtschaft in der Region vermittelt werden.
Die Finanzierung der Stelle soll über REGIONEN AKTIV und die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft gesichert werden.
Die Beratung wird unter dem Dach des ökologischen Anbauverbandes ECOLAND durchgeführt werden. Über die endgültige Einrichtung wird bei REGIONEN AKTIV im zeitigen Frühjahr entschieden, wenn die Ergebnisse der Studie vorgestellt werden.
Eva Meyerhoff vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) begleitet den Anbau und betreut den Projektleiter Hohenlohe Christoph Zimmer. Sie entwickelte die Idee der Naturschutzberatung und führt diese seit drei Jahren in Niedersachsen äußerst erfolgreich durch. Nach dem Prinzip des niedersächsischen Ansatzes soll nun diese Beratung für Hohenlohe und das Unterland aufgebaut werden. Interessierte Landwirte aus der Modellregion können sich ab sofort beim Projektleiter melden.

Ansprechpartner:
Projektleiter Christoph Zimmer
Telefon: 07904/9797-60
Fax: 07904/9797-79
Christoph.Zimmer@besh.de

Dreispitz vom 1/2005