Landkreis Schwäbisch Hall Hohenlohekreis Landkreis Heilbronn Stadt Heilbronn
Region
Bio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerb Geographische Lage und StrukturdatenDie Region Hohenlohe liegt im Nordosten Baden-Württembergs. Das Kerngebiet erstreckt sich über die Landkreise Schwäbisch Hall und den Hohenlohekreis. Aber auch Teile der Bewohner angrenzender Landkreise fühlen sich dem Kulturraum Hohenlohe verbunden. Die historisch gewachsene kulturelle Einheit des Hohenloher Landes ist die Grundlage für die Abgrenzung der Region „Hohenlohe aktiv“. Die beiden Landkreise Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall bilden aus administrativen Überlegungen heraus die Kern-Region. Allerdings orientieren sich viele soziale und ökonomische Beziehungen, im Besonderen in die Partner-Region Heilbronn und die umliegenden Verdichtungsräume, nicht an den administrativen Grenzen der Landkreise. Auch zum bayerischen Nachbarraum (Landkreis Ansbach) bestehen vielfältige und aktive Beziehung.Um die funktionelle Beziehung des ländlichen Raumes mit den Verdichtungsräumen in ausreichendem Maß bei der Konzepterstellung zu würdigen, wurde eine Partnerregion definiert, die sich aus dieser Beziehung ergibt. Bio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbKernregion und Partnerregion bilden damit auch einen Baustein der verbraucherorientierten Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Bereits bei der räumlichen Abgrenzung des Aktionsgebietes werden die nahe gelegenen verbraucherstarken Gebiete eingebunden. Dabei werden die Marktbeziehungen der beteiligten Personen und Unternehmen als zentrales Element des Erzeuger-Verbraucher-Dialogs verstanden. Die Akteure in Hohenlohe werden mit dem Projekt „Hohenlohe aktiv“ die regionale Landwirtschaft qualitäts- und marktorientiert ausrichten und damit die Ziele der Ausschreibung verfolgen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbraucherorientierung. Über den regionalen Produkt-, Energie- und Freizeitmarkt soll ein intensiver Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern und auch zwischen den Menschen in den Verdichtungsräumen und dem ländlichen Raum entstehen. Die Förderung der Marktbeziehungen stärkt die Rolle der landwirtschaftlichen Erzeuger. Die Wertschöpfung im ländlichen Raum Bio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerbwird auf Dauer erhöht und gesichert. Arbeitsplätze bleiben in der Region erhalten bzw. entstehen neu. Insgesamt erfolgt die Förderung von Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung mit einem integrierten Gesamtkonzept. Dies garantiert die Kooperation aller Akteure, schafft positive Synergien und verhindert Missverständnisse. Ein Regionalmanagement sorgt für die Vernetzung der einzelnen Handlungsfelder und kontrolliert die Zielerfüllung der Teilprojekte und Maßnahmen. Die Bindung der Verbraucher an Produkte und Dienstleistungen aus der Region wird den ländlichen Raum in der RegioBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerbn Hohenlohe und in der Partnerregion Heilbronn insgesamt stärken – auch über den landwirtschaftlichen Sektor hinaus. Auch die Zielsetzung einer natur- und umweltgerechten Landwirtschaft geht Hand in Hand mit der Vermarktungsförderung: Vertrauen und eine Bindung an Produkte und Erzeuger sind heute maßgeblich von einer umweltgerechten landwirtschaftlichen Erzeugung abhängig. Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Moderation der regionalen Partnerschaft Die Vernetzung der beteiligten Akteure und Begünstigten Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle von "Regionen aktiv" des BMVEL
Die Beratung der Antragsteller und Begünstigten in technischen Fragen (z.B. Fördermodalitäten) - SicherstelBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerblung der ordnungsgemäßen und zielgerichteten Abwicklung der Projekte Bio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerb
Die Beratung der regionalen Akteure und Projektantragsteller in inhaltlichen Fragen
Vorprüfung der Förderfähigkeit der Projekten Monitoring und Selbstevaluierung der Maßnahmen Reginalmanagement Hohenlohe aktivBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbBio, Biolandwirtschaft, Oeko,
Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, WettbewerbBio, Biolandwirtschaft, Oeko, Schwaebisch Hall, Hohenlohe, Regionen aktiv, Landwirtschaftliche Produkte, Wettbewerb Stauffenbergstrasse 35-37 D-74523 Schwäbisch Hall Fax: +49(0)791/5801-13 Telefon: +49 (0)791/5801-25
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Geographische Lage und Strukturdaten

Modellregion Hohenlohe

Die Region Hohenlohe liegt im Nordosten Baden-Württembergs. Das Kerngebiet erstreckt sich über die Landkreise Schwäbisch Hall und den Hohenlohekreis.  Aber auch Teile der Bewohner angrenzender Landkreise fühlen sich dem Kulturraum Hohenlohe verbunden. Die historisch gewachsene kulturelle Einheit des Hohenloher Landes ist die Grundlage für die Abgrenzung der Region „Hohenlohe aktiv“. Die beiden Landkreise Hohenlohekreis und

Schwäbisch Hall bilden aus administrativen Überlegungen heraus die Kern-Region. Allerdings orientieren sich viele soziale und ökonomische Beziehungen, im Besonderen in die Partner-Region Heilbronn und die umliegenden Verdichtungsräume, nicht an den administrativen Grenzen der Landkreise. Auch zum bayerischen Nachbarraum (Landkreis Ansbach) bestehen vielfältige und aktive Beziehung.Um die funktionelle Beziehung des ländlichen Raumes mit den Verdichtungsräumen in ausreichendem Maß bei der Konzepterstellung zu würdigen, wurde eine Partnerregion definiert, die sich aus dieser Beziehung ergibt. Kernregion und Partnerregion bilden damit auch einen Baustein der verbraucherorientierten Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Bereits bei der räumlichen Abgrenzung des Aktionsgebietes werden die nahe gelegenen verbraucherstarken Gebiete eingebunden. Dabei werden die Marktbeziehungen der beteiligten Personen und Unternehmen als zentrales Element des Erzeuger-Verbraucher-Dialogs verstanden.

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Regionalanalyse

In den folgenden Abschnitten wird auf die Analyse der Handlungsfelder eingegangen, die von besonderer Bedeutung für die Ausschreibungsziele im Sinne des BMVEL sind. Eine umfassende Regionalanalyse würde den Rahmen dieses Antrags übersteigen.

Die Akteure der Region „Hohenlohe aktiv“ können auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den verschiedensten Handlungsfeldern ländlicher Entwicklung zurückblicken. Die Ideen und Visionen für eine nachhaltige Landnutzung und integrierte ländliche Entwicklung wurden auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen im Rahmen der Ziel 5b-Förderung der EU, der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER II und anderer Maßnahmen entwickelt.

Sowohl auf den regionalen Märkten als auch bei der Förderung einer umweltgerechten und ökologischen Landwirtschaft sind in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen entstanden.

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Ökologischer Landbau

In der Kernregion Hohenlohe und der Partnerregion Heilbronn finden sich viele PionierInnen und Pioniere des ökologischen Landbaus. Zahlreiche Verarbeitungsunternehmen widmen sich der Erschließung des Öko-Marktes. Im Besonderen sind hier die Molkerei Schrozberg, der Erzeugerschlachthof Schwäbisch Hall, die Weingärtnergenossenschaften, die Bezugs- und Absatzgenossenschaften, die Gemüsesaft GmbH (Biotta) Neuenstadt und verschiedene Erzeugerorganisationen des ökologischen Landbaus zu nennen. Die Bauernschule Weckelweiler und das evangelische Bauernwerk Hohebuch unterstützen seit Jahrzehnten die Aus- und Weiterbildung von Öko-Landwirten. Die „Erzeugergemeinschaft ökologischer Streuobstanbau Hohenlohe-Franken“ mit 300 Mitgliedern bemüht sich zusammen mit der Firma Kumpf Fruchtsäfte um die Erhaltung der ökologisch wertvollen Streuobstwiesen. In ähnlicher Weise geschieht dies im Landkreis Schwäbisch Hall mit dem Apfelsaftprojekt „Grünspecht“ sowie in der Partnerregion Heilbronn durch die Fördergemeinschaft der Unterländer Streuobstinitiativen. 40 Mitglieder der Erzeugergemeinschaft "Boeuf de Hohenlohe “produzieren für EDEKA-
Süd ökologisch erzeugtes Rindfleisch, welches in den regionalen Märkten angeboten wird. Für den ökologischen, Landbau ist es fraglich inwieweit die bestehenden Erzeugungs- und Vermarktungsstrukturen geeignet sind, die wachsenden Anforderungen und steigende Nachfrage effizient zu bedienen. Besonders die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren ist verbesserungswürdig.

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Regionalvermarktung

In Hohenlohe hat sich ein ausgeprägtes Regionalbewusstsein entwickelt, welches zu vielseitigen regionalen Marktinitiativen geführt hat. Als eine der Bedeutendsten ist die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall zu nennen, die mit der Züchtung des Schwäbisch-Hällischen Landschweines zum Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Landrasse beigetragen hat. Mit der Vermarktung hochwertiger regionaler Produkte von Rind (Boeuf de Hohenlohe) und Schwein hat sie umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Andere regionale Erzeugergemeinschaften, wie die Organisch-Biologische Erzeugergemeinschaft (OBEG), die Erzeugergemeinschaft Hohenloher Höfe, die Naturland-Marktgemeinschaft, die Weingärtnergenossenschaften, die örtlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaften sowie eine große Anzahl von Direktvermarktern bemühen sich um den Ausbau regionaler Vermarktungswege. Die regionale Partnerschaft „Hohenlohe aktiv“ sieht im Ausbau der regionalen Fleischvermarktung ein zentrales Handlungsfeld, um langfristig die Offenhaltung marginaler Grünlandstandorte zu sichern. Derzeitige Schwächen im Bereich der Regionalvermarktung sind die beschränkte Marktdurchdringung. Bündelung ist angesagt, um die Ansprüche des Marktes bzw. die Nachfrage kompetent, wertschöpfend und nachhaltig bedienen zu können. Es gilt, neue Absatzwege in die angrenzenden Verdichtungsgebiete zu erschließen.

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Ländliche Freizeit- und Erholungsregion

Hohenlohe ist ein attraktives Erholungsgebiet für die umliegenden Verdichtungsräume Stuttgart, Heilbronn, Mannheim, Heidelberg, Würzburg, Nürnberg und Ulm. Besonders der Radtourismus erfreut sich steigender Beliebtheit. Mit dem 330 Kilometer langen Rundkurs des Kocher-Jagst-Radweges, der auch durch die Partnerregion Heilbronn führt, wurde ein attraktives Angebot für dieses Urlauberklientel geschaffen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die „ÖkoRegio Tour Unteres Kochertal“. Besonders in den dünnbesiedelten Tälern ist jedoch die Versorgung der Touristen mit attraktiven Übernachtungs- und Gastronomieangeboten nicht flächendeckend gesichert. Ein ländliches, naturverträgliches Aktivurlaubs-Angebot steckt noch in den Anfängen. Abgesehen von Radwegenetzen fehlt es an Erlebnisangeboten, die sich als Abwechslung zum Radfahren anbieten. Einige Ansätze wie Heuhotels oder Kanufahren auf Jagst und Kocher sind zwar geschaffen, doch die Entwicklung umfassender Dienstleistungsangebote und ein auf einen sanften Tourismus ausgerichtetes Qualitätsmanagement kommen nur langsam voran.

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Regionaler Energiemarkt

Biogas, Biodiesel und nachwachsende Rohstoffe sind in Hohenlohe Themen, denen sich verschiedene Akteure widmen und die von diesen weiterentwickelt werden. Das Internationale Biogas & Bioenergie Kompetenzzentrum in Weckelweiler arbeitet seit über 10 Jahren an der technischen Planung und dem Bau von Biogasanlagen.
Die Initiative „Modell Hohenlohe – Netzwerk betrieblicher Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften e.V.“, die Energie-Initiative Kirchberg e.V., die Biogas-Gemeinschaftsanlage in Wolpertshausen u.v.a. engagieren sich für eine regionale Energieversorgung durch die Nutzung regenerativer Energien. Das Innovationsforum Veredelung und Umweltschutz hat verschiedene Ideen zur umweltgerechten energetischenVerwertung organischen Düngers entwickelt. Viele Ideen und Ansätze für die Nutzung regenerativer Energien sind in der Region vorhanden. Es mangelt bislang aber oftmals an der praktischen Umsetzung. Auch sind die ökologischen Leistungen der Landwirte als „Energiewirte“ der breiten Bevölkerung kaum bekannt.
Die Verknüpfung zwischen Energieerzeugung und Energieverbrauch muss wesentlich besser dargestellt werden. Für die Verbraucheraufklärung und die Förderung regenerativer Bio-Energie bedarf es einer engen Kooperation zwischen Energieerzeugern und Energievermarktern (Stadtwerke u.a.). Große Unsicherheit besteht bezüglich der tatsächlich verfügbaren natürlichen Ressourcen, die zur Nutzung von Bioenergie zur Verfügung stehen. Trotz verschiedener Versuche ist es in der Region noch nicht gelungen, größere Projekte zur Nutzung z.B. von Schwachholz als nachwachsenden Rohstoff für eine effiziente Kraftwärmekopplung einzurichten.

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Umweltgerechte Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung

Die Hohenloher Bauern sind für die Anforderungen einer modernen Gesellschaft an die Landwirtschaft sensibilisiert. Verschiedene Initiativen und Projekte haben sich in der Vergangenheit für eine umweltverträgliche Landwirtschaft engagiert. Erosionsschutz, Nitratreduzierung im Grundwasser oder Aufbereitung und Nutzung des organischen Düngers aus der Veredelungswirtschaft sind Themen, für welche die Landwirte sensibilisiert sind. Dabei können die Akteure der Region auf die Ergebnisse von Vorarbeiten zurückgreifen (z.B. Projektgruppe Kulturlandschaft Hohenlohe und Innovationsforum „Veredelung und Umwelt“). Teilweise sind die Ansätze zur Entwicklung einer umweltverträglichen Landwirtschaft nur fragmentarisch vorhanden. Beispielsweise die Entwicklung eines Öko-Audits für landwirtschaftliche Betriebe könnte hier einige Defizite beheben und gleichzeitig als Qualitätskriterium für regional vermarktete Produkte herangezogen werden.

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Die regionale Partnerschaft Hohenloheaktiv ist eine gemeinsame Initiative von:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwäbisch Hall Wirtschaftsinitiative Hohenlohe
Raum Heilbronn Kreisbauernverbände Schwäbisch Hall - Hohenlohe und Heilbronn
  Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall